Durch die Notwendigkeit einer kostengünstigen Bauweise werden Konstruktionen im Bauwesen immer leichter und damit auch schwingungsanfälliger ausgebildet. Mit dem Dynamikmodul können viele Aufgaben aus dem Bereich der Schwingungserregung von Bauwerken gelöst werden. Das Dynamikmodul erlaubt die schnelle Berechnung von Eigenfrequenzen und Eigenformen für einfache statische Systeme und ermöglicht so eine Plausibilitätskontrolle von FE-Berechnungen. Als Systeme stehen der Einfeldträger (gelenkig und eingespannt) mit konstantem Masse- und Biegesteifigkeitsverlauf, der Kragträger mit konstantem sowie veränderlichem Masse- und Biegesteifigkeitsverlauf und ein Kragträger mit zwei Einzelmassen zur Verfügung. Für alle Systeme werden auch die höheren Eigenfrequenzen und -formen (bis maximal zum 10. Eigenwert) sowie generalisierte Massen und Steifigkeiten ausgegeben.

Mit dem Dynamikmodul können zudem freie und erzwungene Schwingungen eines Einmassenschwingers im Zeitbereich berechnet werden. Durch die Möglichkeit der Generalisierung von kontinuierlichen Systemen können somit auch komplizierte Tragwerke berechnet werden. Eine viskose Dämpfung kann ggf. berücksichtigt werden. Um die Dämpfung abzuschätzen wurden die Tabellen aus "Petersen: Dynamik der Baukonstruktionen" hinterlegt.
Die Belastung des Einmassenschwingers kann sowohl graphisch durch einzelne Lastimpulse erzeugt werden, es besteht aber auch die Möglichkeit eine ASCII-Datei z.B. mit einem Erdbebenschrieb einzulesen.
Als Anfangsbedingung können Auslenkung, Geschwindigkeit und Beschleunigung angegeben werden.


Die Antworten des Einmassenschwingers werden durch numerische Integration der Differentialgleichung ermittelt. Als Ergebnis kann wahlweise die zeitabhängige Verschiebung, Geschwindigkeit oder Beschleunigung gewählt werden.
Von Belastung und Antwort werden automatisch Amplitudenspektren mittels Schneller-Fourier-Transformation ermittelt.



Alle Ergebnisfenster können durch eine Lupenfunktion auch vergrößert werden.
Zur Beseitigung unerwünschter Schwingungen haben sich Schwingungsdämpfer in der Praxis bewährt. StTools ermittelt die für eine optimale Verstimmung des Tragwerks notwendigen Parameter des Schwingungsdämpfers in Abhängigkeit von der gewählten Dämpfermasse und gibt das äquivalente Dämpfungsdekrement an.
 
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